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22-06-2010
5 vor 12! - Die Erderwärmung ist nicht mehr aufzuhalten, Ölkatastrophe im Golf von Mexiko,...
Wir müssen reagieren - unabhängig werden von Öl, Gas, Kohle.
Jeder regt sich auf, jeder schimpft - aber WER handelt?
Ganz ehrlich - doch erst dann, wenn es um den eigenen Geldbeutel geht. Nachweislich ist die Wärmepumpen-Technik eine der wenigen, die wesentlich mithelfen kann, das globale Klima-Gleichgewicht zu erhalten. Wärmepumpen sind umweltfreundliche Energiequellen, die Wärme aus natürlicher Umgebung nutzen.
Luft- Wasser- Wärmepumpen gehören zu den beliebtesten, die sich durch einfache Installation, niedrige Anschaffungskosten, hohe Lebensdauer (30-35 Jahre), Betriebssicherheit, gefahrlosen Betrieb und eine wartungsarme Technik auszeichnen. Zudem bieten sie vollen Komfort mit einer einfachen, verständlichen Bedienung, die nicht nur zum Heizen für ganzjährige Warmwasser- Aufbereitung universell eingesetzt werden kann. Durch die niedrigen Energiekosten sparen Sie nicht nur Ihr Geld, sondern Sie leisten einen aktiven Beitrag zur Schonung unserer Umwelt.
Kritiker bezeichnen Wärmepumpen gerne als Stromfresser - kein Problem, Ihnen dieses Argument schwarz auf weiß zu widerlegen. Bestens geeignet sind Wärmepumpen auch für den Einsatz bei Umbauten oder Altbausanierungen und in Kombination mit Photovoltaikanlagen. Durch die Verwendung neu entwickelter
Breitbandabsorber und ultraleisen Ventilatoren sogar auch für
Kliniken und Sanatorien. Inzwischen können wir Wärmepumpen
zum Preis einer guten Brennwerttechnik anbieten, sogar mit einer
2-3 fach höheren Lebensdauer.

IHT GmbH - Grüne Zukunft sicher erleben!
Nähere Informationen erhalten Sie unter Tel: 06202 - 950737-6




21-06-2010
Wärmepumpen als alternative Energiequelle
Luft, Erde und Wasser – die wichtigsten Bestandteile unseres Lebens. Diese können in Zukunft natürlich für uns noch mehr bedeuten. Sie sind nämlich, ohne dass wir uns dessen bewusst werden, Quellen mit großen Energieressourcen. Die vorhandene Wärme ist wegen der geringen Temperatur auf konventionelle Weise nicht nutzbar. Dabei ist bereits seit mehr als einhundert Jahren bekannt, wie diese Wärme zweckdienlich genutzt werden kann und zwar mit Wärmepumpen, die allerdings erst mit steigenden Energiepreisen und auch dank der Generationssprünge in der Entwicklung der Komponenten an Bedeutung gewannen. Vor allem seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts setzen sich Wärmepumpen immer mehr durch. Wärmepumpen können die nicht genutzte Umgebungswärme entnehmen und mit Hilfe von Strom in Wärme zum Heizen, für Warmwasseraufbereitung und zu weiteren Zwecken umwandeln. Das alles wirtschaftlich und, vor allem bei Systemen, die Wärmeenergie aus der Luft beziehen, unschädlich für die Umwelt.

entnommen aus www.iht-wp.de – Dr. Dirk Hauck


25.05.2010
Kontrollierte Wohnraumlüftung mit 90 % Wärmerückgewinnung
Niedrigenergiehäuser sind heutzutage mit allen wirtschaftlich vertretbaren Mitteln wärmegedämmt. Gleichzeitig wird für eine hohe Gebäudedichtheit gesorgt. Da im Gebäude durch verschiedene Aktivitäten Wasserdampf entsteht und Frischluft benötigt wird, ist eine Be- und Entlüftung unumgänglich.
In einem Niedrigenergiehaus macht der Lüftungswärmebedarf 2/3 des Gesamtwärmebedarfs aus. Hier besteht also ein Einsparpotential von etwa 50 % durch kontrollierte Wohnraumlüftung mit 99 % Wärmerückgewinnung.


Das Lüftungssystem besteht aus Luftkanälen, über die das Haus mit Frischluft versorgt wird. In Küche, Bad und WC wird verbrauchte Luft abgesaugt - Gerüche und Feuchtigkeit verschwinden.

Die Wärme der Abluft wird im Wärmetauscher genutzt, um damit Frischluft zu erwärmen z.B. von 0 Grad auf 18 Grad Celsius ohne weitere elektrische oder thermische Energiezufuhr. Im Gerät befinden sich außerdem zwei Filter und zwei energiesparende Ventilatoren. Durch die eingebaute vollautomatische Steuerung wird das Haus immer mit ausreichend frischer, sauerstoffreicher und sauberer Luft versorgt.

Entnommen aus „Wasser- und Energiesparsysteme – Dr. Detlev Kröger“




WIE FUNKTIONIERT SOLARTHERMIE?

Unter dem Begriff "Solarthermie" versteht man die Umwandlung der Sonnenstrahlung in Wärme. Man nutzt dabei das bekannte physikalische Prinzip, dass sich dunkle, von der Sonne angestrahlte Flächen besonders stark aufheizen. Daher enthalten Solarkollektoren immer dunkel gefärbte Elemente, die als Absorber bezeichnet werden. Im Kollektor wird die Sonnenenergie auf eine Wärmeträgerflüssigkeit übertragen, diese wiederum führt die Wärme in einem geschlossenen Kreislauf einem Speicher zu.

Solarthermisch erzeugte Wärme lässt sich vielfältig nutzen. Die am häufigsten genutzte Form ist die Brauchwassererwärmung für Einfamilienhäuser. Unter bestimmten Umständen kann man aber auch die Solarwärme zur Unterstützung der Raumheizung sinnvoll nutzen. Eine weitere Anwendung ist die Schwimmbaderwärmung.

Im Jahresmittel und bei üblicher Auslegung können Solaranlagen durch die Nutzung der Sonnenenergie etwa 60% der benötigten Energie zur Trinkwassererwärmung erzeugen.
Der restliche Teil muss vom Heizkessel übernommen werden.

Solaranlagen zur Heizungsunterstützung sind in der Lage, die benötigte Energie zur Trinkwassererwärmung vollständig bereitzustellen und darüber hinaus noch wesentlich
zur Raumheizung beizutragen.

In weniger als 4 Stunden gibt die Sonne auf die Landfläche der Erde soviel Energie ab, dass damit der weltweite Energiebedarf eines Jahres gedeckt werden könnte.

Entnommen aus „Wasser- und Energiesparsysteme – Dr. Detlev Kröger“


13.03.2010
Luft-Luft-Wärmepumpen - Eine günstige Alternative zu teuren Rohstoffen
Die Luft-Luft-Wärmepumpen sind eine günstige Alternative zu teuren Rohstoffen - Die Energie aus der Außenluft wird kostenfrei geliefert.
Eine Luft-Luft-Wärmepumpe ist heute eine preiswerte Möglichkeit, um den Preisschwankungen auf dem Energiemarkt entgegen zu wirken. Die Luft-Luft-Wärmepumpen nutzen die Energie der Außenluft. Diese Nutzung der Energiegewinnung aus der Außenluft ist sehr kostengünstig, da die Außenluft in unbegrenzter Masse vorhanden ist. Die Nordic Modelle sind inklusive Standardmontage von 2.600,00 EURO bis 3.500,00 EURO je nach Modell inklusive 200 km Strecke erhältlich. Weitere Entfernungskilometer und Übernachtungskosten der Monteure werden gesondert berechnet. In den letzten Jahren waren die Winter sehr mild. Das wirkt sich natürlich auf Nutzbarkeit der Luft-Luft Wärmepumpen aus. Desto wärmer die Winter sind, umso größer ist Effektivität der Luft-Luft-Wärmepumpen. Heute gibt es aber schon Hersteller, die Ihre Geräte soweit entwickelt haben, das heizen bis -20° Celsius Außentemperatur kein Problem ist. Die Nordic Geräte aus Skandinavien sind dafür das beste Beispiel. Seit Jahren werden in diesen Ländern jedes Jahr tausende Luft-Luft-Wärmepumpen verkauft. Die Panasonic Nordic Inverter Luft-Luft-Wärmepumpen wurden speziell für den nordischen Raum entwickelt und werden ständig verbessert. Viele Luftwärmepumpen die in Deutschland verkauft werden, sind für das Klima in Deutschland gar nicht geeignet. Diese Modelle sind eigentlich für das Klima in Südeuropa zum heizen und kühlen bestimmt.
Wer sich heute für eine Luft-Luft- Wärmepumpe entscheidet sollte sich vom Stromverbrauch und von der Laufruhe der Geräte vor dem Kauf überzeugen. Wir empfehlen eine Nordic Luftwärmepumpe die in der Energieklasse A arbeitet. Wenn man Energie sparen will, kommt man mit einem Billiggerät nicht zum Ziel. Wichtig ist auch immer ein Vororttermin, um die Innengeräte zu platzieren. Der Standort vom Innengerät ist mit die wichtigste Entscheidung um die volle Leistung der Luftwärmepumpe zu nutzen. Alle Einzelheiten zur Montage sollten dann mit dem Kunden besprochen werden. Nach dem der Standort vom Innengerät sorgfältig ausgewählt wurde, muss nun der Standort vom Außengerät bestimmt werden. Dabei können viele Fehler gemacht werden. Das Außengerät niemals als Klimaanlage behandeln, sonst kann es im Winter zu Ausfällen kommen, in manchen Fällen sogar zur Zerstörung des Gerätes führen. Die Rohrleitung nie Länger als 7 m installieren. Je länger die Leitung umso weniger Leistung steht zur Verfügung. Unsere Empfehlung sind 4 bis 5 m Rohrlänge. Wenn das Gerät zum Heizen genutzt werden soll, ist die Südseite die beste Lösung. Steht die Südseite nicht zur Verfügung, kann man auf Ost oder West das Außengerät montieren. Steht nur die Nordseite aus baulichen Gründen zur Verfügung, wählen Sie bitte ein Gerät mit mehr Leistung, um das Fehlen der Sonne zu kompensieren. Wollen Sie zum Beispiel das Schlafzimmer klimatisieren, wählen Sie bitte den Standort auf der Nordseite. Die Berechnung der Leistung einer Luftwärmepumpe hängt von vielen Faktoren ab.
- Größe und Höhe der zu beheizenden Räume
- Anzahl der Räume
- Standort vom Gebäude
- Isolierung der Gebäude
- Baujahr der Gebäude
- Haustyp
Seit 2006 konnten wir viele Erfahrungen beim Einbau und bei der Berechnung der Luft-Luft-Wärmepumpen sammeln und auch anwenden. Bei Fragen können Sie sich an unsere Mitarbeiter unter www.heizmeyer.de wenden.
Luft-Luft- Wärmepumpen können aber noch mehr.
- Raumluft reinigen(Staub wird aus der Raumluft gefiltert)
- Raumluft Klimatisieren
- Raumluft entfeuchten
- Raumluft durch Virenfilter von Bakterien reinigen(gut für Allergiker)
- Raumluft erwärmen durch Heizmodus
- durch horizontale und vertikale Luftführung wird die Wärme im ganzen Raum gleichmäßig verteilt und konstant gehalten.
- Innengeräte verteilen die Stauwärme von Kaminen und anderen Heizsystemen gleichmäßig im Raum.
Einsatzmöglichkeiten einer Luft-Luft-Wärmepumpe
- in Wohngebäuden als Zusatzheizung zur bestehenden Heizung
- in Ferienwohnungen, Bungalows und Gartenhäuser
- Wohnwagen, die am festen Standort stehen
- als Wintergartenheizung
- Garagenheizung
- Hallenheizung
- alle gewerblich genutzten Räume (außer Feuchträume)
- Arztpraxen
- Holzhäuser
- Serverräume
- alle Räume in denen klimatisiert werden soll.

Die Luft-Luft- Wärmepumpe ist in Wohnhäusern immer als Zusatzheizung zu betrachten. Wenn die Außentemperaturen unter -20°C sinken ist die Luft-Luft-Wärmepumpe an die Grenze ihrer Einsatzleistung angekommen. Dann wird der Stromverbrauch immer höher und die Anlage arbeitet nicht mehr rentabel. Für die Hauptheizung ist dann die Zeit gekommen, den Wärmebedarf zu decken. Außerdem muss man bei - Graden aufpassen, das die Wasserheizung nicht einfriert. Es ist also unbedingt darauf zu achten welche Räume die Luft-Luft- Wärmepumpe im Haus heizt.
Die Luft-Luft- Wärmepumpen arbeiten ja mit Strom. Sie heizen aber nicht mit Strom, sondern der Strom wird nur für den Betrieb der Wärmepumpe gebraucht. Der durchschnittliche Stromverbrauch sollte unter 900 Watt pro Betriebsstunde liegen. Unser bester Durchschnittswert liegt bei 690 W/Bth. Also 690 W Durchschnittsverbrauch x 2000 Bth. = 1380 Kwh .Eine Heizperiode rechnet man durchschnittlich mit 2000 Betriebsstunden. Die Durchschnittswerte hängen auch vom Heizverhalten der Nutzer ab. Um Räume zu klimatisieren, rechnet man mit 500 Bth im Jahr. Der Durchschnittswert beim Kühlen liegt bei dem gleichen Modell bei 510W/Bth .
Bei weiteren Fragen schicken Sie uns eine Mail mit Adresse und einer Festnetznummer. Wir rufen Sie dann zurück.Eine kurze Beschreibung vom Objekt und Standort wäre sehr nett. Weitere Infos unter www.heizmeyer.de
Mit freundlichen Grüßen Lutz Meyer


03.03.2010
Die Infrarotheizung - eine Alternative für Hausstauballergiker?
Wegen Ihrer gesunden Heizwirkung wird das Heizen mit einer langwelligen Infrarotstrahlung immer beliebter. Sie funktioniert wie die Sonne: es gibt keine Konvektion, sondern Strahlungswärme. Diese erwärmt nicht, wie üblich, die Luft, sondern die Gegenstände wie z.B. Decken, Böden, Wände, etc.
Das ist besonders für Hausstauballergiker interessant, denn es wird kein Staub mehr aufgewirbelt.
Ihr zweiter Vorteil besteht in einer enormen Kosteneinsparung bei Anschaffung und Betrieb.
Die Infrarotheizung besteht aus Naturstein (Marmor, 2 cm Technologie!) und lässt sich einfach wie ein Bild aufhängen.

Nähere Informationen erhalten Sie unter Tel. 07251-3922085, mobil 0178-7981030 (O²-Netz!)

Mit freundlichen Grüßen Rainer Kunzmann


13.01.2010
Sonderfonds EnergieEffizienz in KMU
Sonderfonds EnergieEffizienz in KMU

2008 wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und
Technologie (BMWi) und der KfW Förderbank die Initiative
“Sonderfonds EnergieEffizienz in KMU“ gestartet.

Klares Ziel ist es, die Unternehmen über ihre
Einsparmöglichkeiten zu informieren und Investitionen zur
Energieoptimierung zu ermöglichen.

Der Sonderfonds besteht aus 2 Förderbausteinen:

Einem nicht rückzahlbaren Zuschuss zu den Kosten für eine
EnergieEffizienzberatung

Einem zinsgünstigen Investitionskredit für
Energiesparmaßnahmen.

Wer wird gefördert?

Kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen (produzierendes
Gewerbe, Handwerk, Handel u. sonstiges
Dienstleistungsgewerbe)
sowie freiberuflich Tätige.

Was wird gefördert?

1. Die EnergieEffizienzberatung

Es gibt 2 voneinander unabhängige Beratungsmöglichkeiten:

Initialberatung

Im Rahmen einer Initialberatung erhalten die Unternehmen
von einem Experten konkrete Hinweise auf ihre
ausschlaggebenden Einsparpotenziale. Es werden die
energetischen Schwachstellen und Möglichkeiten für Energie
und Kosten einsparende Verbesserungen aufgezeigt.

Detailberatung

Sie kann bei Bedarf im nächsten Schritt in Anspruch genommen
werden. Hier werden einzelne Bereiche genauer analysiert und
konkrete Maßnahmen einschließlich betriebswirtschaftlicher Bewertung entwickelt.

2. Der Investitionskredit

Es werden alle Investitionen in Deutschland gefördert, die
wesentliche Energieeinspareffekte erzielen. Sinnvollerweise
sollte jeder größeren Investitionsentscheidung eine
EnergieEffizienzberatung vorangehen.

Wie hoch ist der Fördersatz?

Initialberatung

Die Initialberatung dauert 2 Tage und kostet 1600,- Euro
zzgl. MwSt.
Durch die Förderung in Höhe von 80 % (durch das
BMWi) verbleibt dem Unternehmer ein Eigenanteil von 320,-
Euro zzgl. MwSt.

Detailberatung

Die Detailberatung umfasst max. 10 Tage und kostet 800,-
Euro zzgl. MwSt. pro Tag.
Die Förderung beträgt 60 %, so das dem Unternehmer ein Eigenanteil von 320,- Euro
zzgl. MwSt. pro Tag verbleibt.
Die Anzahl der Tage ist frei zu vereinbaren.

Wie erhalten Unternehmen die Förderung?

Die KMU-Energieberatung kann nur von speziellen Beratern,
die von der KfW zugelassen sind, durchgeführt werden.

Wir verfügen über diese Zulassung und haben bereits viele
Unternehmen aus verschiedenen Branchen energetisch beraten
(vgl. www.kfw-beraterboerse.de).

Wir sind der erste Ansprechpartner für die Antragstellung bei den
Regionalpartnern (IHK HWK).

Welche Vorteile bietet der KMU-Sonderfonds?

Zuschuss zu den Kosten einer EnergieEffizienzberatung
Aufzeigen von Energieeinsparpotenzialen
Konkrete Handlungsempfehlungen.

Voraussetzungen sind:

Höchstens 250 Mitarbeiter
Ein Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro
oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro


30.10.2009
Solaranlagen eine Definition
Eine Solaranlage ist eine technische Anlage zur Umwandlung von Sonnenenergie in eine andere Energieform. Eine (größere) Solaranlage zur Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie wird auch Solarkraftwerk genannt.

Solaranlagen lassen sich nach dem Arbeitsprinzip und der gewonnenen Energieform in drei grundsätzliche Typen unterscheiden:
Thermische Solaranlagen im kleineren Maßstab liefern Wärmeenergie im niedrigen Temperaturbereich hauptsächlich für die direkte Nutzung in Haushalten (zum Beispiel Sonnenkollektoren, Solarkocher).
Thermische Solarkraftwerke liefern ebenfalls Wärme allerdings im größeren, industriellen Maßstab und i. d. R. bei weit höheren Temperaturen. Die Wärme wird hauptsächlich in elektrischen Strom umgewandelt (z. B. Solarturmkraftwerk). Eine direkte thermische Nutzung z. B. für chemische Prozesse ist möglich.
Photovoltaikanlagen liefern elektrische Energie (Gleichstrom), die i. d. R. über einen Wechselrichter ins Stromnetz (Wechselstrom) eingespeist wird.
Andere regenerative Energiegewinnungsanlagen sind im Prinzip ebenfalls - wenn auch indirekt - Nutzer der Solarstrahlungsenergie. Durch Absorption wird die Strahlung in andere Energieformen umgewandelt, z. B. Wärme. Als Beispiel seien hier Thermikkraftwerke genannt. So ist auch bei der energetischen Nutzung von Wind, Biomasse und der natürliche Wasserzirkulation die Sonne die primär treibende Kraft.
Thermische Solaranlagen

Thermische Solaranlagen - wie flache Sonnenkollektoren und Vakuumröhrenkollektoren - können für die Erwärmung von Trinkwasser (Dusch- und Badewasser) sowie zur Wärmegewinnung für Raumheizung und zum Beispiel zum Kochen (Prozesswärme) eingesetzt werden.
Dabei wird eine speziell beschichtete Absorberoberfläche innerhalb eines sogenannten thermischen „Kollektors“ (= Sammler) durch die elektromagnetische Sonnenstrahlung im sichtbaren und infraroten Bereich des Spektrums erhitzt. Durch die Rohre des Absorbers strömt eine Flüssigkeit, seltener auch ein Gas (zum Beispiel Luft), das diese Wärme aufnimmt (Wärmetransportmedium). Mittels einer Pumpe oder eines Ventilators – manchmal auch nur durch den Auftrieb der Erwärmung – wird dieses Medium zu einem Speicher geleitet, dort abgekühlt und wieder zum Eingang des Absorbers geführt (Kreislauf).
In Zentraleuropa können mit thermischen Solaranlagen – je nach Region – üblicherweise 50 bis 60 Prozent des Energiebedarfs zur Erwärmung von Trinkwasser gedeckt werden. Es sind auch höhere Deckungsbeiträge bzw. der Einsatz in der Gebäudeheizungstechnik möglich. Die thermische Solaranlage kann die Heizung unterstützen, der Deckungsbeitrag ist jedoch von verschiedenen Randbedingungen (Bedarf, Speicher, Medium usw.) abhängig. Was möglich ist, zeigte der Schweizer Ingenieur Josef Jenni am Projekt des Oberburger Sonnenhauses bereits 1989: Bei entsprechendem Aufwand ist eine hundertprozentige Deckung des Wärmebedarfs eines Einfamilienhauses durch Solarenergie erreichbar, dies gelingt auch mit einem Mehrfamilienhaus.
Weiterhin können thermische Solaranlagen zur Prozesswärmeerzeugung in Industrie und Gewerbe eingesetzt werden. Besonders in der Lebensmittelindustrie gibt es viele Anwendungen, für welche die notwendigen Temperaturen von 60 bis 100 °C auch mit Kollektoren erzeugt werden können. Die Anwendung im Haushalt (Solarkocher) ist in Europa unüblich, in Afrika und Indien wurde sie jedoch in einigen Projekten verwirklicht.
Die Versorgung von Fernwärmenetzen durch Solarenergie ist in Dänemark, Schweden und Österreich mittlerweile weit verbreitet. Mit speziellen Kollektoren für Großanlagen wird in etwa 100 Ortschaften die konventionelle Energieversorgung solar unterstützt. Dabei ersetzt Solarwärme im Sommer in vielen kleinen Netzen einen Biomassekessel. Aber auch im städtischen Bereich gibt es bemerkenswerte Ansätze, so zum Beispiel in Graz.
Ein weiterer Einsatzbereich ist die Bereitstellung von Kälte (Solare Klimatisierung). Kältemaschinen, welche mit Wärme aus Kollektoren angetrieben werden, nutzen die Sonnenenergie besonders effizient, denn der höchste Kühlbedarf fällt mit der stärksten Sonneneinstrahlung zusammen. Mittlerweile gibt es über hundert Musteranlagen zur Forschung und Demonstration, in den letzten Jahren wurden auch große kommerzielle Projekte realisiert. Die prominentesten Installationen befinden sich in Qingdao/China im Olympischen Seglerdorf für 2008, am Renewable Energy House in Brüssel, in Lissabon am Hauptgebäude der Caixa Geral de Depósitos als derzeit größte Solare Kühlung im Bürobereich weltweit und in Pri%u0161tina/Kosovo am Gebäude der Europäischen Agentur für den Wiederaufbau des Kosovo.[4]
Thermische Solarkraftwerke



10-kW-Dish-Stirling-Anlage in Spanien
Thermische Solarkraftwerke wandeln das Sonnenlicht indirekt in elektrischen Strom um. Es gibt mindestens drei verschiedene Konzepte, diese arbeiten mit konzentrierenden Spiegelflächen:
Parabolrinnen werden ein- oder zweiachsig der Sonne nachgeführt und konzentrieren die Strahlung auf ein Absorberrohr in der Brennlinie. In diesem befindet sich ein Thermoöl, das nach der Erhitzung über einen konventionellen Dampfkreislauf eine Turbine und einen Stromgenerator antreibt.
Parabolspiegel sind große, zweiachsige, der Sonne nachgeführte, parabolische Spiegel mit einem Stirlingmotor im Brennpunkt, an den ein stromerzeugender Generator direkt angebaut ist. Experimentell wurden bei sehr großen Anlagen unter Einsatz eines Solar-Stirlings mit angeschlossenem Generator Wirkungsgrade um 20 Prozent erreicht.
Heliostaten sind meistens großflächige Spiegel. Sie werden verwendet, um das einfallende Sonnenlicht zu bündeln. Die Heliostaten eines Solarturmkraftwerks reflektieren das Sonnenlicht auf einen zentralen Absorber, der sich an der Spitze eines hohen Turms befindet. Die Spiegel der Heliostaten sind so ausgerichtet, dass sie alle genau auf den Absorber reflektieren. Dadurch werden sehr hohe Temperaturen erreicht. Die so gewonnene Wärme wird in einem nachgeschalteten „konventionellen“ Wärmekraftwerk in elektrischen Strom umgewandelt.
Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlagen wandeln das elektromagnetische Spektrum unserer Sonne in teilweise nur hauchdünnen halbleitenden Schichten „direkt“ in elektrischen Strom um. Kernelement sind die Solarzellen (zusammengefasst zu Modulen), die durch den Photonenbeschuss der Einstrahlung eine Trennung von positiven und negativen Ladungen erzeugen. Wenn jetzt eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Ladungszonen hergestellt wird, fließt ein Strom. Die so gewonnene Leistung kann entweder direkt verwendet, in Solarbatterien gespeichert oder auch mit Hilfe von Wechselrichtern in ein bzw. das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Mittlerweile werden Anlagen mit einer Spitzenleistung von mehreren Megawatt gebaut und betrieben.
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